Tagung
Austria
on
Mission
der
Päpstlichen
Missionswerke
in
Österreich
(Studio
44,
4.10.2019)
Exzellenzen!
Hochwürdiger
Herr
Nationaldirektor!
Lieber
Pater
Karl
(Wallner)!
Liebe
Mitbrüder
im
priesterlichen
und
diakonalen
Dienst!
Liebe
Missionare!
Liebe
Mitarbeiter
und
Mitarbeiterinnen
von
Missio
Österreich!
Sehr
geehrte
Damen
und
Herren!Â
Mit
großer
Freude
bin
ich
heute,
am
Festtag
des
heiligen
Franz
von
Assisi,
zur
großen
Eröffnungstagung
anlässlich
des
von
Papst
Franziskus
ausgerufenen
Weltmissionsmonat
Oktober
gekommen.
Der
Heilige
Vater
hatte
2017
den
Monat
Oktober
2020
als
außerordentlichen
Monat
der
Mission
ausgerufen,
„
um
das
Bewusstsein
der
‚missio
ad
gentes‘
wieder
stärker
wachzurufen
und
mit
neuen
Schwung
die
missionarische
Umgestaltung
des
Lebens
und
der
Seelsorge
wiederaufzunehmen
“
(Papst
Franziskus:
Botschaft,
22.10.2017.).Â
100
Jahre
sind
vergangen,
dass
Papst
Benedikt
XV.
mit
seinem
Apostolischen
Schreiben
„
Maximum
illud
“
(30.
November
1919)
der
missionarischen
Verantwortung,
das
Evangelium
zu
verkünden,
neuen
Elan
verliehen
hat.
Und
genau
darum
geht
es
auch
heute,
100
Jahre
später:
-
Ein
neues
Bewusstsein
für
die
Mission
ad
gentes,
also
für
die
missionarische
Verkündigung
des
Evangeliums
allen
Menschen
bis
an
die
„Enden
der
Erde“
zu
schaffen.
Dies
schließt
freilich
auch
die
Neuevangelisierung
in
unseren
Breiten
mit
ein.
Auf
den
Punkt
gebracht:
ein
jeder
von
uns
soll
Missionar
sein
und
die
Frohbotschaft
Jesu
Christi
weitergeben,
jeder
entsprechend
seinen
Möglichkeiten,
in
seinem
Umfeld.
Die
stets
wachsende
Weltkirche
gilt
es
zu
stärken
und
von
innen
her
neu
in
Christus
aufzubauen.Â
-
Es
ist
die
Aufgabe
von
Missio,
also
den
Päpstlichen
Missionswerken,
Spenden
für
die
Mission
der
Kirche
in
aller
Welt
zu
sammeln.
Gemeinsam
mit
den
kirchlichen
Partnern
vor
Ort
an
den
Rändern
dieser
Welt
geht
Missio
zu
den
Ärmsten
der
Armen,
zu
den
Hungernden,
zu
den
Notleidenden,
zu
den
Kindern,
zu
den
Fernen
und
vielen
anderen
mehr.
-
Die
Gründerin
der
Päpstlichen
Missionswerke,
Pauline
Marie
Jaricot,
hat
vor
allem
zwei
Bereiche
forciert:
das
Gebet
und
das
Sammeln
von
Spenden.
Mit
diesen
beiden
Werkzeugen
soll
die
Welt
verwandelt
werden.
Das
Gebet
ist
die
Seele
der
Mission
und
ich
möchte
Sie
heute
bei
dieser
Gelegenheit
auch
alle
einladen
nicht
nur
in
diesem
Monat,
sondern
am
besten
jeden
Tag
den
heiligen
Rosenkranz
für
eine
fruchtbare
Mission
der
Kirche
zu
beten.
Neben
Gebet
und
Opfer
braucht
es
aber
auch
eine
finanzielle
Unterstützung.
Deshalb
sammeln
die
Päpstlichen
Missionswerke
unermüdlich
im
Auftrag
des
jeweiligen
Papstes
für
die
Missionsprojekte
der
Kirche
in
aller
Welt.
Auch
hier
kann
ich
nur
alle
einladen,
stets
großzügig
zu
sein.
In
diesem
Bereich
großzügig
zu
sein,
bedeutet
sein
Herz
für
Christus
im
Nächsten
zu
öffnen.
Heute
fragen
viele:
Was
ist
der
Sinn
der
Mission
der
Kirche?
Der
Heilige
Vater
erklärt
uns
in
seiner
diesjährigen
Botschaft
zum
Weltmissionssonntag
sehr
anschaulich
den
Wert
und
Sinn
jeder
Mission
der
Kirche
(Papst
Franziskus:
Botschaft,
9.06.2019):
„
Die
Feier
dieses
Monats
wird
uns
an
erster
Stelle
helfen,
den
missionarischen
Sinn
unserer
Glaubensentscheidung
für
Jesus
Christus
wiederzufinden,
dem
Glauben,
den
wir
ungeschuldet
als
Geschenk
in
der
Taufe
empfangen
haben.
Wir
gehören
zu
Gott
als
seine
Kinder
–
dies
vollzieht
sich
nie
individuell,
sondern
immer
kirchlich:
aus
der
Gemeinschaft
mit
Gott
–
Vater,
Sohn
und
Heiliger
Geist
–
entsteht
ein
neues
Leben
zusammen
mit
vielen
anderen
Brüdern
und
Schwestern.
Und
dieses
göttliche
Leben
ist
nicht
eine
Verkaufsware
–
wir
betreiben
keinen
Proselytismus
–,
sondern
ein
Reichtum,
den
man
weiterschenken,
mitteilen,
verkündigen
muss:
Hierin
liegt
der
Sinn
der
Mission.
Umsonst
haben
wir
diese
Gabe
empfangen
und
umsonst
teilen
wir
sie
(cfr.
Mt
10,8),
ohne
jemanden
auszuschließen.
Gott
will,
dass
alle
Menschen
gerettet
werden,
indem
sie
dank
der
Kirche,
dem
allumfassenden
Heilssakrament,
zur
Erkenntnis
der
Wahrheit
und
zur
Erfahrung
seiner
Barmherzigkeit
gelangen
“
(Cfr.
1
Tim
2,4;
3,15;
Zweites
Vatikanisches
Konzil,
Dogmatische
Konstitution
Lumen
Gentium,
48.).
Die
Päpstlichen
Missionswerke
können
als
verlängerter
Arm
des
Papstes
betrachtet
werden.
In
über
150
Ländern
sind
sie
als
weltweites
Netz
präsent
um
den
Heiligen
Vater
in
der
Mission
mit
missionarischem
Einsatz,
Gebet
und
den
karitativen
Gaben
der
Christen
auf
der
ganzen
Welt
zu
unterstützen.
Die
Unterstützung
der
Päpstlichen
Missionswerke
ist
sehr
vielfältig:
(1)
Das
Werk
der
Glaubensverbreitung
hilft
dem
Papst
bei
der
Evangelisierung
in
den
einzelnen
Teilkirchen.
(2)
Das
Werk
des
heiligen
Apostel
Petrus
hat
zur
Aufgabe
die
Ausbildung
des
örtlichen
Klerus,
die
in
manchen
Teilen
der
Welt
ein
großes
finanzielles
Problem
darstellt,
zu
unterstützen.
Wie
leicht
ist
es
uns
möglich
die
Ausbildung
von
einem
Priester
zu
ermöglichen,
ohne
auf
wirklich
viel
verzichten
zu
müssen!
(3)
Besonders
gut
gefällt
mir
persönlich
auch
das
Kindermissionswerk.
Dieses
hat
die
Aufgabe
bei
der
Erziehung
und
Ausbildung
von
Kindern
in
der
ganzen
Welt
das
missionarische
Bewusstsein
zu
fördern
und
zu
vertiefen.
(4)
Hinzu
kommt
die
Päpstliche
Missionsvereinigung,
die
die
missionarische
Glaubensunterweisung
zum
Ziel
hat.
(Cfr.
Papst
Franziskus:
Botschaft,
9.06.2019)
Möge
die
heutige
Tagung
dazu
beitragen
ein
größeres
Missionsbewusstsein
in
jedem
einzelnen
von
uns
zu
wecken
und
unser
Herz
für
die
Nöte
der
Mission
zu
öffnen.
Schon
heute
möchte
ich
Ihnen
allen
für
Ihren
Einsatz
für
die
Mission
der
Kirche
danken.
So
möchte
ich
Ihnen
allen
am
heutigen
Namenstag
des
Heiligen
Vaters
noch
den
Päpstlichen
Segen
erteilen
…
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