Pastorale
Chancen
des
Petrusdienstes
anlässlich
des
bevorstehenden
Papstbesuches
Die
Vorbereitungen
auf
den
Besuch
von
Papst
Benedikt
XVI.
im
kommenden
September
laufen
bereits
auf
Hochtouren.
Nicht
nur
in
Wien,
sondern
auch
in
allen
österreichischen
Diözesen
sind
schon
viele
freiwillige
Helfer
im
Einsatz,
vor
allem
auch
in
Mariazell,
wo
der
Papst
am
8.
September,
dem
Fest
Mariä
Geburt,
eine
Heilige
Messe
zelebrieren
wird.
Es
ist
daher
dem
Papst
ein
wichtiges
Anliegen,
dem
in
der
Kirche
ehrenamtlich
engagierten
Gottesvolk
und
allen
christlichen
Familien
während
dieser
Tage
persönlich
zu
begegnen.
Auch
der
Staat
und
die
Regierung
sind
in
jeder
Hinsicht
bemüht,
einen
guten
Verlauf
der
Reise
des
Papstes
sicherzustellen.
Papst
Benedikt
wird
bei
seinem
ersten
Besuch
in
Österreich
jedoch
kein
unbekanntes
Neuland
bereisen.
Bereits
in
den
vergangenen
Jahren
verbrachte
der
ehemalige
Präfekt
der
Glaubenskongregation,
Kardinal
Ratzinger,
mit
dessen
Bruder,
Prälat
Georg
oft
und
gerne
seinen
Urlaub
in
Österreich.
Viele
Österreicher
haben
beide
Brüder
als
liebenswürdige,
bescheidene
und
stets
zuvorkommende
Gäste
in
Erinnerung
behalten.
Für
viele
ist
auch
das
Requiem
für
Kardinal
Franz
König
im
März
2004
ein
unvergesslicher
Moment
geblieben,
dem
Kardinal
Ratzinger
damals
als
päpstlicher
Gesandter
im
überfüllten
Stephansdom
vorstand.
1Diesmal
kommt
Joseph
Ratzinger
mit
dem
Namen
Benedikt
XVI.,
als
Stellvertreter
Christi
und
Nachfolger
des
Apostels
Petrus,
zurück
nach
Österreich.
Der
Besuch
des
Papstes
will
somit
auch
die
Bedeutung
des
Petrusdienstes
hervorheben.
Wie
schon
sein
Vorgänger,
Papst
Johannes
Paul
II.,
auf
seinen
Papstreisen
so
vielen
Menschen
wieder
neuen
Mut
im
Glauben
gegeben
hat,
so
kommt
auch
Papst
Benedikt
XVI.,
um
seine
Schwestern
und
Brüder
im
Glauben
zu
stärken.
Was
der
Papst
uns
zu
sagen
hat,
sagt
er
kraft
dieser
höchsten
Autorität.
"Wer
euch
hört,
hört
mich".
Dieses
Wort
des
Herrn
Jesus
verwirklicht
sich
nirgends
in
solcher
Fülle,
als
wenn
der
Nachfolger
des
hl.
Petrus
zu
uns
spricht.
Der
Besuch
des
Papstes
ist
ein
großes
Geschenk
für
die
Kirche
und
die
Menschen
in
Österreich,
denn
alles,
was
der
Papst
bei
dieser
Gelegenheit
sagen
wird,
müssen
wir
als
richtungweisend
erkennen.
"Hört,
was
der
Geist
den
Gemeinden
sagt".
Der
freundliche
Empfang,
der
bereits
dem
Vorgänger,
Papst
Johannes
Paul
II.
während
seiner
beiden
Papstreisen
in
Österreich
auch
seitens
der
österreichischen
Regierung
bereitet
wurde,
zeigt
auch,
dass
sich
die
guten
Beziehungen
zwischen
Österreich
und
dem
Heiligen
Stuhl
einer
lang
bewährten
Tradition
erfreuen,
die
nun
sicherlich
auch
unter
der
neuen
Regierung
Fortbestand
hat.
Von
besonderer
Bedeutung
ist
auch,
dass
Papst
Benedikt
XVI.
die
Kirche
in
Österreich
einlädt,
sich
mit
ihm
auf
Wallfahrt
zu
begeben,
und
zwar
zur
Muttergottes,
die
in
Mariazell
als
„Magna
Mater
Austriae"
verehrt
wird.
Seit
vielen
Jahrhunderten
pilgern
gläubige
Menschen
aus
ganz
Mitteleuropa,
um
ihre
Sorgen
und
Nöte
der
„Schutzfrau
Österreichs"
anzuvertrauen.
Wie
beliebt
dieses
Wallfahrtsziel
ist,
konnte
man
auch
während
des
Mitteleuropäischen
Katholikentages
bemerken,
als
im
Mai
2004
rund
800
000
Menschen
nach
Mariazell
pilgerten.
Deshalb
wird
auch
der
Besuch
in
Mariazell
den
Mittelpunkt
der
Papstreise
nach
Österreich
darstellen.
Der
Papst
kommt
als
Pilger,
aber
eben
auch
als
oberster
Hirte
der
Kirche,
zu
Maria,
die
Christus
uns
als
Mutter
gegeben
hat.
Er
hilft
uns
dadurch
zu
erfassen,
dass
gerade
die
Zuwendung
zu
Maria
unser
Christsein
erneuert.
Von
ihr
können
wir,
alte
und
junge
Menschen,
lernen,
was
es
heißt,
wahre
Demut
zu
üben.
"Maria
ist
groß
eben
deshalb,
weil
sie
nicht
sich,
sondern
Gott
groß
machen
will,"
schreibt
Papst
Benedikt
XVI.
in
seiner
Enzyklika
Deus
caritas
est.
„Sie
weiß,
dass
sie
nur
dadurch
zum
Heil
der
Welt
beiträgt,
dass
sie
nicht
ihr
eigenes
Werk
vollbringen
will,
sondern
sich
dem
Wirken
Gottes
ganz
zur
Verfügung
stellt.
Die
Botschaft
des
Papstes
in
Mariazell
ist
nicht
nur
an
die
Katholiken
Österreichs
gerichtet,
sondern
sie
wird
auch
allen
Brüdern
und
Schwestern
der
Nachbarländer
angeboten.
Sie
soll
für
die
ganze
Kirche
eine
Ermutigung
sein
und
ein
Aufruf,
wie
Maria
mutig
unter
dem
Kreuz
auszuharren,
und
zugleich
mit
Hoffnung
und
Zuversicht
in
die
Zukunft
zu
blicken.
Ich
möchte
auch,
dass
mein
Gruß
ein
Wunsch
sei:
Mögen
alle
Priester
in
jeder
heiligen
Messe
für
den
Papst
beten,
und
mögen
auch
alle
Brüder
und
Schwestern
dem
Papst
in
ihren
Fürbitten
gedenken.
Dazu
haben
uns
die
Bischöfe
eingeladen,
damit
wir
uns
mit
einer
neun-monatigen
Novene
für
die
Gnaden
des
Papstbesuches
vorbereiten.
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