Ansprache
beim
Diplomatenempfang
im
Wiener
Rathaus
(16.
Juni
2010)
(Es
gilt
das
gesprochene
Wort.)
Sehr
geehrter
Herr
Bürgermeister
und
Landeshauptmann!
Sehr
geehrte
Mitglieder
der
Wiener
Stadtregierung!
Liebe
Kolleginnen
und
Kollegen
im
Diplomatischen
Corps!
Meine
sehr
verehrten
Damen
und
Herren!
Auch
im
heurigen
Jahr
2010
habe
ich
die
Freude,
im
Namen
aller
KolÂleginnen
und
Kollegen,
die
als
Missionschefs
oder
Geschäftsträger
hier
in
Österreich
ihre
jeweiligen
Länder
vertreten,
Ihnen,
sehr
geehrter
Herr
BürgerÂmeister
Häupl,
für
diese
aufmerksame
Einladung
und
diesen
Empfang
im
eindrucksvollen
Wiener
Rathaus
zu
danken.
Als
in
Wien
residierende
DiploÂmaten
nehmen
wir
am
Leben
dieser
Stadt
mit
ihren
vielfältigen
kulturellen
Angeboten
teil
und
schätzen
das
Engagement
der
Stadtregierung,
die
InternaÂtionalität
Wiens
als
einen
wichtigen
Aspekt
der
Bundeshauptstadt
lebbar
zu
machen.
Viele
von
uns
haben
hier
im
Laufe
der
Jahre
Freunde
gewonnen.
Daher
sind
wir
auch
mit
den
Anliegen,
Sorgen
und
Wünschen
der
Einwohner,
der
symÂpathischen
Wienerinnen
undÂ
Wiener
vertraut.
Die
Umsetzung
verschiedener
Postulate
aus
der
Bevölkerung
kommt
auch
den
Bedürfnissen
von
uns
DiploÂmaten
entgegen.
Ich
möchte
daher
an
dieser
Stelle
Ihnen,
Herr
Bürgermeister,
und
den
Mitgliedern
der
StadtÂreÂgierung
heute
erneut
öffentlich
für
Ihre
Arbeit
danken,
mit
der
Sie
unser
Leben
in
dieser
liebenswerten
Stadt
erleichtern,
das
Funktionieren
der
Infrastrukturen
garantieren
und
zur
Sicherheit
aller
Bürger
und
Bewohner
Wiens
beitragen.
Sehr
geehrter
Herr
Bürgermeister!
Als
derzeitiger
Präsident
des
Council
of
European
Municipalities
and
Regions
(CEMR
-
RGRE:
Rat
der
Gemeinden
und
Regionen
Europas)
sind
Sie
mit
den
Problemen
und
Herausforderungen
der
Regionen
Europas
vertraut
und
können
den
Erfahrungsschatz
der
gemeinsamen
Arbeit
dieses
Rates
für
das
Wohl
der
österreichischen
Bundeshauptstadt
und
ihrer
Menschen
einbringen.
Davon
konnte
und
kann
Wien
nur
profitieren.
Ich
danke
Ihnen
dafür,
daß
Sie
in
Ihre
Arbeit
und
Ihre
Überlegungen
auch
die
große
christliche
und
religiöse
Tradition
Wiens
einbeziehen.
In
Wien
haben
gerade
auch
die
Kirchen
des
Ostens
eine
Heimat
und
so
bildet
die
Stadt
eine
geradezu
natürliche
Plattform
für
die
christliche
Ökumene.
Diese
wird
ergänzt
durch
die
Foren
des
interreligiösen
Dialogs,
der
durch
die
Präsenz
islamisch
geprägter
Staaten
in
Wien
gleichfalls
einen
bevorzugten
Ort
hat.
Diese
-
und
sehr
viele
andere
Aspekte
-
machen
Wien
für
uns
Diplomaten
zu
einem
ganz
besonders
interÂessanten
Dienstort.
Die
Donauraumstrategie
der
EU,
die
ganz
zu
Recht
eine
starke
österreichische
Handschrift
trägt,
wird
schließlich
weiter
und
konkreter
zeigen,
welche
Rolle
Wien
auch
heute
und
in
Zukunft
spielt.
Sehr
geehrter,
lieber
Herr
Bürgermeister!
Nochmals
danke
ich
Ihnen
im
Namen
meiner
Kolleginnen
und
Kollegen
im
Diplomatischen
Corps
für
diese
Begegnung
im
Wiener
Rathaus.
Ihnen,
den
Mitgliedern
und
Mitarbeitern
der
Stadtregierung
sowie
allen
im
Wiener
Landtag
vertretenen
Damen
und
Herren
Abgeordneten
wünsche
ich
Umsicht,
Größe
und
Klugheit
bei
den
zu
treffenden
EntscheiÂdungen
für
die
Entwicklung
dieser
Stadt,
eine
glückliche
Hand
bei
der
Wahrnehmung
Ihrer
Pflichten
und
Gottes
Segen
bei
all
Ihrem
Tun
im
Dienst
des
Gemeinwohls.
Herzlichen
Dank!
Ansprache
des
Apostolischen
Nuntius
in
Österreich
und
Doyen
des
bei
der
Republik
Österreich
akkreditierten
Diplomatischen
Corps,
Erzbischof
Dr.
Peter
Stephan
Zurbriggen,
anläßlich
des
Diplomatenempfanges
des
Bürgermeisters
und
Landeshauptmanns
von
Wien,
Dr.
Michael
Häupl.
(Wiener
Rathaus,
16.
Juni
2010)
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