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Grußwort von Nuntius Zurbriggen beim Diplomatenempfang des "Society-Magazins" (Wien, 9. Juni 2009)


(Es gilt das gesprochene Wort.)


Sehr verehrte Frau Mag. Tauchhammer,
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Diplomatischen Corps,
meine Damen und Herren, liebe Gäste!

Zunächst möchte ich Ihnen, liebe Frau Magistra Tauchhammer, ganz herzlich für diese freundliche Einladung danken, die Sie im Namen Ihres bekannten Magazins „Society" an uns „Neulinge" im Wiener Diplomatischen Corps gerichtet haben. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen sage ich „Herzlichen Dank" für diese Ihre nette Initiative, die heuer, wie ich soeben mit Freude vernommen habe, zum zehnten Mal stattfindet, und die vor allem der informellen Begegnung und dem Zusammenhalt im Diplomatischen Corps dienen möchte. Ich danke auch dem Management des „k47-keyclub vienna" für die organisatorische Zusammenarbeit zur Verwirklichung dieses Empfangs. Ganz herzlichen Dank auch dem Dommusikus, Herrn Mag. Thomas Dolezal und seinen Künstlern für die schöne musikalische Umrahmung der heutigen Begeg­nung.

Als Diplomaten fühlen wir uns einer großen Familie zugehörig. Unser Beruf prägt uns und erzieht uns zu einer besonderen Offenheit gegenüber der Kultur und den Traditionen unseres Gastlandes, aber auch gegenüber den Kulturen unserer unterschiedlichen Herkunftsländer. In vielen Sprachen sprechen wir die eine Sprache des Friedens und der Verständigung zwischen den Völkern. Unser Wirken ist völkerverbindend, es basiert auf gegenseitigem Respekt und auf dem Ernstnehmen der Geschichte, der Kultur und der legitimen Interessen der anderen. Aus der Sicht des Heiligen Stuhls - den ich hier, in diesem gastlichen und schönen Land Österreich mit seiner „Vielvölker­staatstradition" vertreten darf - möchte ich hinzufügen, daß gerade heute auch dem interreligiösen Dialog eine hervorgehobene Bedeutung für die Völker­verständigung zukommt.

Permettez-moi, chers amis, de saisir l'occasion pour féliciter et en même temps remercier bien vivement Madame Gertrud Tauchhammer d'avoir établi et entretenu des relations cordiales avec la Nonciature Apostolique et, en particulier, avec le Nonce Monseigneur Donato Squicciarini, qui a servi le Saint-Siège en Autriche pendant treize ans. Depuis mon arrivée à Vienne, j'ai déjà reçu à maintes reprises des témoignages d'estime de respect et d'affection à son égard. C'est ainsi que le bon souvenir qu'il a laissé devient pour moi un exemple à suivre.

Ihnen allen wünsche ich eine gute - eine gesegnete - Zeit in Wien und in Österreich mit vielen frohen Begegnungen. Und jetzt „Gute Unterhaltung" und nochmals vielen Dank!

Begrüßungsempfang des Diplomaten-Magazins „SOCIETY" für den neuen Doyen des Diplomatischen Corps, Nuntius Peter Zurbriggen, und für die neu akkreditierten Botschafter in Österreich - Grußwort von Erzbischof Dr. Peter Zurbriggen
(Wien, k47-keyclub, 9. Juni 2009)

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